Theater am Lindenhofe - Hannover-Döhren

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Aufführung 2016

"Gefährliche Liebschaften"
von Christopher Hampton
Nach dem Roman von Choderlos de Laclos
Regie: Robert Runer Bettendorf
Die Aufführungen finden im Saal der St.Petri-Gemeinde, Hannover-Döhren,
Am Lindenhofe 19, an folgenden Tagen statt:
Donnerstag, 03. März 2016
20.00 Uhr
Premiere
Samstag, 05. März 2016
16.00 Uhr

Sonntag, 06. März 2016
16.00 Uhr

Dienstag, 08. März 2016
20.00 Uhr

Donnerstag, 17. März 2016
20.00 Uhr

Freitag, 18. März 2016
20.00 Uhr

Samstag, 19. März 2016
16.00 Uhr

Vorverkauf ab Januar 2016 unter der Telefonnummer 0511 841811
oder per E-Mail: uweschomburg@htp-tel.de

Gefährliche Liebschaften, das Theaterstück von Oliver Hampton so wie der bekannte Film mit John Malkovich und Michelle Pfeifer nach dem gleichnamigen Briefroman von Choderlos de Laclos, der in die Weltliteratur einging, ist ein grandioses Liebesdrama der allzu menschlichen Eitelkeiten, in dem eine herrschende Klasse der Reichen und Neureichen um Macht und Einfluss ringt und bis zum bitteren Ende intrigiert, ein Stoff wie er hier und heutiger nicht sein könnte. So nimmt die von ihrem Liebhaber Valmont betrogene Marquise de Merteuil enttäuscht und verbittert Rache an allen glücklichen Liebespaaren um sie herum. Dazu benutzt sie eben denselben eitlen Verführer Valmont, der sich für unwiderstehlich hält und der glaubt, dass er jede Regung von Menschlichkeit in sich unterdrücken könnte. Er soll im Auftrag der Marquise de Merteuil, die erst im Erblühen begriffene Weiblichkeit der jungen Cecile de Volanges, erst kürzlich aus dem Kloster entlassen, für immer beschädigen, genauso wie den Ruf ihres   zukünf­tigen Ehemanns. Außerdem wettet er mit der Marquise, dass er die tugendhafte Madame de Tourvel mit seinen Ver­führungskünsten zur Strecke bringt und ihren besonderen Ruf vernichtet. Jeder Tugend, jedem Treue­versprechen, jedem echten Liebesgefühl begegnet er mit Manipulation und Begehren, um sie je schneller der Lächerlichkeit preis zu geben. Leider hat er nie damit gerechnet, dass das überwältigende Gefühl, ja die Macht der Liebe manchmal stärker sein kann als jedes Schurkenstück, und sei es noch so unpersönlich. Und   so erleben wir am Ende bei den kultivierten und verletzten, scheinbar alles Beherrschenden Eitelkeiten der Mächti­gen am Ende eine Reihe von unschuldigen, nicht mehr zu rettende Opfern von Dekadenz und Kaltblütigkeit.
                                                                          
Robert Runer Bettendorf
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü